House Running

Ja, was macht man wenn die Saison vorbei ist? Trübsal Blasen? Nein! Am Motorrad rum schrauben für nächstes Jahr? Ja, auch. Aber wenn einem nach so langer Zeit des Adrenalins plötzlich „der Motor abgestellt“ wird, vermisst man den Nervenkitzel. Um es genau zu sagen: Wir beide standen noch etwas unter Strom und wollten uns noch nicht richtig ausruhen 🙂 . Und was macht man am besten wenn man etwas erleben will? Genau! Man geht nach Frankfurt am Main und lauft an einer Hotelwand entlang. Warum auch nicht, macht doch jeder heut zu tage 😀 . Am Samstag den 22.10.16 war es soweit. Andrea (Michael´s Frau) hat uns den Spaß organisiert und es hat sich gelohnt. Es hieß Schwerkraft gegen Seil. Wir sind ja echt mutige Kerle, aber wenn man dann mal 100 Meter in die Tiefe schaut, im freien, nur an einem Seil befestigt, da wird es einem doch mal kurz anders im Magen. Aber Ihr kennt uns ja. Einmal tief Luft holen, nach vorne Kippen und Let´s Run! Es waren zwar nur einige wenige Sekunden, aber es war ein tolles Erlebnis und ein schöner Abschluss als Fahrer und Beifahrer, den wir natürlich im Anschluss noch ausgiebig gefeiert haben. Da   Andrea ja ganz schlau war und alle an unserem Erlebnis teil haben lassen wollte, danke hier nochmal 😛 , findet Ihr Video´s und Bilder von uns in unserer Galerie.

Viel Spaß beim anschauen 😉

Saison Abschluss Fest Danke

Am 15.10.16 fand unser Saison Abschluss Fest statt. Es war ein schönes Fest mit zahlreichen Sponsoren und Helfern und das bei gutem Wetter. Hierbei möchten wir uns nochmals, wie auf dem Fest, bei allen für die Unterstützung bedanken. Nicht nur bei unseren Sponsoren, ohne die einiges nicht machbar gewesen wäre. Auch bei Freunden und Verwandten möchten wir uns bedanken, die mit „Kleinigkeiten“ großes für uns bewirkt haben.

Vielen, vielen Dank für die Unterstützungen, Ermutigungen, den Beistand, die Verständnis (vor allem an unsere Frauen 🙂 ) und den Zusammenhalt im Team und auch mit unseren Sponsoren. Ohne Euch alle wäre der Weg wesentlich härter und schwieriger gewesen und wir wären eventuell nicht da, wo wir jetzt sind. Und zwar holen wir uns am 12.11.16 in Pfarrkirchen unseren letzten Pokal für dieses Jahr. Den ersten Platz der Süddeutschen Bahnmeisterschaft (SBM) mit insgesamt 35 Punkten und davon 30 die gewertet werden (wird von den 6 besten Rennen gezählt, also Maximum Sieg). Ein Ergebnis auf das wir Stolz sind und uns auch Mut macht für nächstes Jahr in der internationalen Klasse.

Danke 🙂

 

SBM Ergebnisse findet Ihr unter folgendem Link

http://www.sbm-veranstalter.de/index.php?id=41&klasse=6

Gespann Master Leipzig Das Finale

Das Wetter am 01.10.16 in Leipzig war sehr wechselhaft, doch tat es den Bahnverhältnissen keinen Abstrich. Das Training auf dieser Speedwaybahn lief für uns überraschend gut, da wir mit einem komplett neuem Motorrad gefahren sind. Die ersten zwei Läufe konnten wir mit jeweils dem ersten Platz für uns entscheiden. Im letzten Vorlauf mussten wir uns allerdings dem Gespann Team Kolb geschlagen geben und fuhren nur als 2. über die Ziellinie. Darauf folgte der Semi Final Lauf, in dem wir auch hier nur als zweites ins Ziel einfahren konnten. Danach stand für uns schon mehr oder weniger fest, dass wir das Gespann Masters nicht mehr gewinnen können, da Team Bischof fast nicht mehr zu schlagen war. Aber wie eine Freundin von uns immer sagt: „Zum Schluss wir abgerechnet!“ Und so war es dann auch. Team Bischof fuhr im Finalen Heat gegen das Startband und musste somit 15 Meter hinter dem Startband, aus zweiter Reihe starten. Das gab uns die Hoffnung zurück, das Ruder doch noch einmal rum zu reißen. Wir haben in diesem Lauf unser bestes gegeben und wurden dann mit dem 1. Platz im Finale belohnt. Wir wurden nicht nur Tagessieger in Leipzig, sondern auch die ersten Sieger des Gespann Masters 2016. Ein Rennen, drei Pokale und eine Ehrenmünze brachte uns dieser eine Erfolgreiche Tag ein.

Der Kampf um den deutschen Meisterschaftstitel

Pfarrkirchen 11.09.2016

Das Wetter spielte an diesem Renn Tag hervorragend mit. Sonne pur und dazu die besten neun Fahrer im Kampf um den Titel und wir waren mit von der Partie. Das Training verlief richtig gut, wenn man bedenkt, dass wir beide das erste mal zusammen auf dieser Rennstrecke waren. Wir fühlten uns recht wohl auf der Bahn und kamen gut zurecht. In den Läufen die wir fuhren, konnten wir immer mindestens ein Gespann Team hinter uns lassen. So konnten wir in jedem Lauf Punkte einfahren, so dass es uns zum Schluss durch bessere Platzierung bei den Läufen, noch gereicht hat in den Finallauf aufgenommen zu werden. Wir waren unter den fünf besten Gespannen Deutschlands. Im finalen Lauf waren wir dann an letzter Position, konnten aber die Geschwindigkeit der anderen Fahrer mitgehen. Auf Grund eines Motorschadens eines anderen Teams, kamen wir dann noch auf den 4. Platz im Finallauf und auf den 5. Platz der Gesamtwertung.

Langbahnpokal Berghaupten

Am 04.09.2016 fand der DMSB Langbahnpokal Rennen der nationalen Gespann Klasse statt. Vom Wetter her war soweit alles optimal, allerdings ließen die Bahnverhältnisse zu wünschen übrig. Dadurch, dass die Bahn sehr glatt war, verlief unser Training auch nicht so wie gewünscht. Zusätzlich war Kevin noch angeschlagen von unserem Unfall in Bad Hersfeld, das zwei Wochen zuvor war. Somit liefen auch alle Läufe, bis auf den Finallauf, nicht so wie gewünscht ab. Zum Schluss hat es uns aber zum 2. Platz gereicht. Damit waren wir auch sehr zufrieden, da wir zwischendurch mit dem Gedanken spielten, auf Grund Kevin´s gesundheitlichem Zustands, das Rennen für uns abzubrechen.

Bad Hersfeld – Die Schlammschlacht

Nach zwei Jahren in denen der Verein die Rennen immer wieder absagen musste, fand am 20.08.2016 endlich wieder ein Rennen in Bad Hersfeld statt. Zeitlich hatte es sich um einige Stunden verschoben, da der deutschte Wetterdienst starke Regenfälle vorher gesagt hatte. Diese waren dann zum Glück doch nicht so schlimm. Durch den Regen wurde die Bahn sehr aufgeweicht und matschig, somit sehr schwierig zu befahren. Das Training war für uns optimal, so wie Kevin es mag, da es zu Anfang noch nicht viel geregnet hatte. Gegen später und mit immer kehrendem Regen wurde es fast unmöglich die Bahn zu fahren. Es war sehr rutschig und machte somit Überholmanöver fast unmöglich. An diesem Tag war ein guter Start wichtiger denn je, vor allem da unsere Renn Läufe, durch das Wetter und die dadurch resultierenden Zeitverschiebung, von drei auf insgesamt zwei Heats inklusive Finale gekürzt wurden.

Im Pflichttraining war unser Start leider nicht all zu gut und wir starteten an zweiter Position hinter dem Gespann Team Meier, allerdings konnten wir diese schon nach beginn der 2. Runde überholen und mit gutem Abstand ins Ziel fahren. Auch im 1. Lauf klappte der Start nicht so wie gehofft und wir mussten erst mal 2 Runden hinter Team Bartlett/Southgate her fahren, ehe wir sie leicht unsanft überholten.

Dann kam durch die Kürzung des Programmes schon das Finale. An den Start gingen: Team Bartlett, Team Löffler, Team Kolb und wir. Team Löffler hatte einen sau guten Start im Gegensatz zu uns und war dadurch vor uns an erster Position. Schon nach der ersten Kurve wollten wir sie überholen, allerdings konnten wir nicht vorbei fahren, da so viel loses Material auf den anderen Fahrspuren war und  mussten uns somit ausbremsen lassen. Runde zwei dann das, was nicht hätte passieren müssen 🙁 Wir waren immer noch dicht an Team Löffler dran und waren auch schon auf ein Überholmanöver vorbereitet als, wie sich im Nachhinein herausstellte, Team Löffler der Zahnriemen kaputt gegangen ist und sie plötzlich da Standen wie geparkt. Da wir viel zu dicht dran waren und solch eine Situation nicht vorhersehbar war, sind wir komplett ungebremst hinten rein gefahren. Es bestand absolut keine Möglichkeit mehr auszuweichen. Unser Motorrad überschlug sich und wir gleich mit. Zum Glück waren die anderen zwei Gespanne einige Meter weiter hinter uns und konnten dadurch noch ausweichen. Sofort kamen Sanitäter und andere Fahrer und Beifahrer zur Hilfe. Es ging einige Minuten, aber wir standen beide wieder auf eigenen Beinen. Wir wurden somit leider für den Finalen Lauf nicht mehr zugelassen, allerdings hätten wir dies aus gesundheitlichem Aspekt auch nicht mehr fahren können. Wir sind soweit wohl auf und leiden mehr unter unserem verletzten Stolz, als unter unseren Verletzungen. Wir geben nicht auf, schonen uns jetzt ganz gut und werden in Berghaupten definitiv wieder an den Start gehen.

In Eenrum Niederlande sollten wir auch fahren, haben wir natürlichen absagen müssen auf Grund des Unfalls.

1 Wochenende 2 Rennen

Hertingen 13.08.2016

Am Samstag fand bei herrlichem Wetter das Flutlicht Rennen am Nachmittag mit dem Training statt. Schon von vorne rein, hatten wir etwas bedenken mit der Bahn, da sie Kevin letztes Jahr mit seinem alten Beifahrer nicht all zu sehr behagte. Auch dieses Jahr hat sich dieses Gefühl leider nicht geändert. Sowohl im Training, als auch in den Renn Läufen lief es nicht wirklich für uns. Wir kamen mit den Bahnverhältnissen einfach nicht klar. Jegliche Umstellungen am Motorrad oder am Beifahrer, hatten keine deutliche Verbesserung gebracht. Somit landeten wir auf dem letzten Platz. Allerdings sind wir dennoch stolz auf uns, da wir in der Internationalen Klasse gefahren sind und trotz allen Problemen die Geschwindigkeit der A Klasse halten konnten. Wir schauen nach vorne und sind nicht entmutigt, eher treibt es uns noch mehr an unser bestes zu geben und Hertingen hoffentlich schon nächstes Jahr für uns gewinnen zu können.

Nandlstadt 14.08.2016

Auch in Nandlstadt durften wir bei den Internationalen Fahrern mitmischen. Am Vormittag zum Training war die Bahn schön griffig so wie Kevin es mag 🙂 Am Nachmittag wurde sie allerdings sehr glatt und hart, somit auch etwas schwieriger zu befahren für uns. Dies zeigte sich dann auch leider im ersten Lauf, wo das Hauptproblem bei unserem „bescheidenem“ Start lag und wir auf Grund dessen als letztes durchs Ziel sind. Heat zwei sah da schon vielversprechender aus. Wir kamen als zweites zum Start raus, wurden dann leider noch von Team Keil auf den 3. Platz verbannt. In Lauf drei konnten wir dann aber unseren 2. Platz verteidigen und einfahren. Im letzten Rennlauf haben wir nochmal alles gegeben und hart gekämpft, mussten uns allerdings trotz größter Bemühungen gegen Team Brandhofer und Team Keil geschlagen geben. Dennoch haben wir in der Internationalen Klasse an diesem Tag den 3. Platz auf dem Treppchen gemacht 🙂

2. Gespann Masters

Am 06. und 07.08 fand das 2. nationale Gespann Masters in Melsungen statt                              und das bei bestem Wetter!

Samstag Nachmittag ging es los mit 2 Trainingsläufen, die für uns sauber abliefen. Auch mit dem Pflichttraining waren wir sehr zufrieden, da wir mit einer sehr guten Durchschnittsgeschwindigkeit als erstes im Ziel waren. Dann folgten unsere 3 Läufe, die wir immer mit gutem Abstand für uns gewinnen konnten. Die Bahnverhältnisse waren am Samstag wie geschaffen für uns und wir fühlten uns wohl und sicher auf der Bahn.

Sonntag war es dann schon etwas anders. Über Nacht hat sich die Bahn dann schon etwas verändert, was wir am Vormittag im Training merkten, uns aber keine großen Sorgen bereitet hat. Da das Training um ca. 10 Uhr war und unser erster Lauf erst um 14 Uhr, hatten wir allerdings bedenken, dass die Bahn sich bis dahin ins negative verändert. Ein Unterschied war zu spüren für uns, hat uns aber nicht weiter daran gehindert unser bestes zu geben. Somit haben wir auch am Sonntag alle Renn Läufe gewonnen und sind Sieger des 2. nationalen Masters geworden und das mit absolutem Maximum.

1. GespannMasters Rennen

Am 30. und 31.07 fand das erste Gespann Master Rennen der B Gespann Klasse in Angenrod statt. Am Samstag hatte es begonnen, mit einer schönen griffigen Bahn hatten wir nur kleine Feinheiten nach dem Training abgestimmt. Danach lief das Startband Training, so wie die ersten 2 Heats super ab. Tag 2 sah Anfangs im Warm Up Training sehr vielversprechend aus, da die Bahnverhältnisse fast noch besser waren wie am Samstag. Allerdings änderte sich dies drastisch am Nachmittag. Die Bahn war wahnsinnig hart und Glatt und somit sehr schwierig zu händeln. Das hat man uns auch leider angesehen, da wir absolut nicht mit den Bahnverhältnissen klar gekommen sind. Von den 3 Läufen am Sonntag, konnten wir in einem nur den 2 Platz einfahren und in den anderen zwei lief einfach gar nichts. Platz 6 von 12. Nicht das was wir uns erhofft hatten, doch trotz allem war es ein wichtiges Rennen für uns, da wir weitere Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln konnten, die uns für unsere weitere Rennkarriere sehr von nützen sind.

M wie Maximumsieg!

Mulmshorn 03.07.2016

Auf dieser Bahn haben wir zwei uns Pudel wohl  gefühlt. Das Training lief einwandfrei, trotz  einer sehr „huggeligen“ Rennstrecke, wie wir so gerne sagen 🙂 Vom Programm her hatte es sich am Tag allerdings leicht geändert. Da regen erwartet wurde, haben die Rennveranstalter erst die ganzen EM Vorläufe durchgezogen, ehe sie das Rahmenprogramm haben fahren lassen. War auch ganz verständlich, hieß für uns nur eine längere Wartezeit und das hoffen darauf, dass es nicht regnet. Unsere Gebete wurden zum Glück erhört und darüber hinaus. Wir können nicht mehr dazu sagen als MAXIMUMSIEG!!! Alles lief super für uns und das haben wir auch auf der Rennstrecke gezeigt. Mit dem Sieg in Diedenbergen am Vortag und dem Sieg in Mulmshorn, war es zwar ein sehr anstrengendes Wochenende, da wir viele Kilometer fahren mussten, allerdings haben sich wenig Schlaf, viele Stunden auf der Autobahn und jegliche Anstrengungen auf dem Rennplatz gelohnt! Zwei Tage, zwei erste Plätze und wir wollen noch lange nicht mit dem 1. Platz aufhören!