Bad Hersfeld – Die Schlammschlacht

Nach zwei Jahren in denen der Verein die Rennen immer wieder absagen musste, fand am 20.08.2016 endlich wieder ein Rennen in Bad Hersfeld statt. Zeitlich hatte es sich um einige Stunden verschoben, da der deutschte Wetterdienst starke Regenfälle vorher gesagt hatte. Diese waren dann zum Glück doch nicht so schlimm. Durch den Regen wurde die Bahn sehr aufgeweicht und matschig, somit sehr schwierig zu befahren. Das Training war für uns optimal, so wie Kevin es mag, da es zu Anfang noch nicht viel geregnet hatte. Gegen später und mit immer kehrendem Regen wurde es fast unmöglich die Bahn zu fahren. Es war sehr rutschig und machte somit Überholmanöver fast unmöglich. An diesem Tag war ein guter Start wichtiger denn je, vor allem da unsere Renn Läufe, durch das Wetter und die dadurch resultierenden Zeitverschiebung, von drei auf insgesamt zwei Heats inklusive Finale gekürzt wurden.

Im Pflichttraining war unser Start leider nicht all zu gut und wir starteten an zweiter Position hinter dem Gespann Team Meier, allerdings konnten wir diese schon nach beginn der 2. Runde überholen und mit gutem Abstand ins Ziel fahren. Auch im 1. Lauf klappte der Start nicht so wie gehofft und wir mussten erst mal 2 Runden hinter Team Bartlett/Southgate her fahren, ehe wir sie leicht unsanft überholten.

Dann kam durch die Kürzung des Programmes schon das Finale. An den Start gingen: Team Bartlett, Team Löffler, Team Kolb und wir. Team Löffler hatte einen sau guten Start im Gegensatz zu uns und war dadurch vor uns an erster Position. Schon nach der ersten Kurve wollten wir sie überholen, allerdings konnten wir nicht vorbei fahren, da so viel loses Material auf den anderen Fahrspuren war und  mussten uns somit ausbremsen lassen. Runde zwei dann das, was nicht hätte passieren müssen 🙁 Wir waren immer noch dicht an Team Löffler dran und waren auch schon auf ein Überholmanöver vorbereitet als, wie sich im Nachhinein herausstellte, Team Löffler der Zahnriemen kaputt gegangen ist und sie plötzlich da Standen wie geparkt. Da wir viel zu dicht dran waren und solch eine Situation nicht vorhersehbar war, sind wir komplett ungebremst hinten rein gefahren. Es bestand absolut keine Möglichkeit mehr auszuweichen. Unser Motorrad überschlug sich und wir gleich mit. Zum Glück waren die anderen zwei Gespanne einige Meter weiter hinter uns und konnten dadurch noch ausweichen. Sofort kamen Sanitäter und andere Fahrer und Beifahrer zur Hilfe. Es ging einige Minuten, aber wir standen beide wieder auf eigenen Beinen. Wir wurden somit leider für den Finalen Lauf nicht mehr zugelassen, allerdings hätten wir dies aus gesundheitlichem Aspekt auch nicht mehr fahren können. Wir sind soweit wohl auf und leiden mehr unter unserem verletzten Stolz, als unter unseren Verletzungen. Wir geben nicht auf, schonen uns jetzt ganz gut und werden in Berghaupten definitiv wieder an den Start gehen.

In Eenrum Niederlande sollten wir auch fahren, haben wir natürlichen absagen müssen auf Grund des Unfalls.

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