Keine Ruhe nach dem Sturm

Gleich nachdem wir in Werlte mit der deutschen Meisterschaft fertig waren, ging es knapp 400 KM weiter für uns auf das Rennen am 23.07. in Angenrod. Nach einer anstrengenden Fahrt, kamen wir früh morgens auf dem Rennplatz an und sahen, dass nicht nur in Werlte der Sturm gewütet hatte. Auch in Angerod zeichnete sich das Unwetter durch zerstörte Zelte und einer sehr schlammigen Rennstrecke aus. Wir gingen erst einmal für wenige Stunden schlafen und hofften, dass sich die Strecke im Laufe der Stunden noch verbessern würde. Doch auch zum Training sah die Stecke nicht besser aus. Nur wenige Gespanne wagten sich zum Training. Wir allerdings nicht. Für uns machte es keinen Sinn, diese außerordentlich verschlammte Strecke zu testen. Somit warteten wir den Renntag ab, bis es zum tatsächlichen Rennen kam. Die Streckenverhältnisse besserten sich und wir gingen, durch absagen anderer Gespanne, an diesem Renntag immer nur zu dritt an das Startband. Im ersten Lauf hatten wir den Start sehr schlecht erwischt und hatten somit die Position drei. Allerdings wurde dieser Lauf durch einen schweren Sturz durch Team Venus abgebrochen. Da Venus/Heiß auf Grund von Verletzungen den ganzen Tag nicht mehr starten konnten, wurde der Rerun des ersten Laufes nur mit Team Godden und uns gestartet, in dem Godden/Smith gewannen. Im zweiten Heat waren die Bahnverhätlisse schon wieder etwas anders und wir taten uns etwas schwer. Trotzdem fuhren wir als erstes durchs Ziel und sicherten uns drei Punkte. Dadurch, dass wir es nicht stimmig fanden im zweiten Lauf, änderten wir wieder einige Sachen, von denen wir dachten, dass dies besser für uns funktionieren würde. Leider war das eine Fehlanzeige. Wir kamen zwar sensationell vom Start weg, allerdings fehlte es uns in den Kurven an Vorschub, so dass wir auf den letzten Platz zurück flogen. In der letzten Runde wollten wir noch eines der Gespann Teams überholen, was uns aber zum Verhängnis wurde. Da wir mit zu viel Schwung aus der Kurve raus kamen, hat es uns so weit nach außen getrieben, dass wir die Bahn verlassen haben und wurden dadurch in diesem Lauf disqualifiziert. Somit hatten wir im Gesamtklassement den 4. Platz eingefahren.

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