Comeback der Hübsch Brothers

Es sollte ein anstrengendes Wochenende werden. Denn eigentlich sollten wir am 09.09. in Uithuizen (Niederlande) und am 10.09. in Pfarrkirchen fahren. Doch ca. 200 KM bevor wir in Uithuizen ankamen, wurde das Flutlichtrennen abgesagt. Somit machten wir gleich kehrt und fuhren direkt nach Pfarrkirchen. Am Renntag selber ging es Michi gesundheitlich sehr schlecht. So entschied er für sich, dass es für ihn und somit auch für Kevin und alle anderen Fahrer zu gefährlich wäre, wenn er an den Start gehen würde. Da Mike mit dabei war machte er den Vorschlag für Michi einzuspringen, damit Kevin fahren konnte. Gesagt getan. Dank Mike war das Rennwochenende nicht ganz umsonst und er konnte mal wieder Beifahrer Luft mit Steinhagel schnuppern. Ein Dank an dieser Stelle auch an Team Brandhofer für den Verleih des Rennanzuges. Soweit so  gut. Auch mit Mike als Beifahrer gab Kevin sein bestes, so wie Mike auch und es hat gut funktioniert. An diesem Tag machten die Hübsch Brothers den 5. Platz. Das nächste Rennen findet in Vechta statt und bis dahin wird auch Michi hoffentlich wieder Gesund sein.

Das Heimrennen

Am 27.08. fuhren wir auf unserer Vereinsstrecke des MSC Berghaupten. Das Wetter war optimal, denn es war nicht zu warm und nicht zu kalt. Das Training als auch das Pflichttraining liefen recht gut für uns. Unter anderem lag das daran, dass wir ein „neues“ Gespann aufgebaut haben, dass auch besser auf uns abgestimmt war. Der erste Lauf lief recht schleppend und somit kamen wir als 4. durchs Ziel. Lauf zwei lief etwas besser und wir konnten uns den 3. Platz in diesem Lauf sichern. Der letzte Lauf war zu beginn der beste des Tages. Wir fuhren vorne mit bis wir leider einen Platten bekamen und dadurch als letztes über die Ziellinie gerollt sind. Durch diese Panne fehlten uns wertvolle Punkte für diesen Tag. Somit reichte es nur für Platz 6 an diesem Tag.

Ein Lichtblick am Horizont

Gestern 20.08. fand das Rennen in Nandlstadt statt. Wetter technisch waren wir sehr gut bedient, leider mussten wir auf unseren Co Mechaniker aufgrund einer Verletzung verzichten. Das Training wie das Pflichttraining liefen ganz ok. Im Rennen selber, wurde es von Lauf zu Lauf immer schwieriger. Da wir mit einem ganz alten Gespann fahren mussten, auf Grund des Sturzes in Melsungen, kamen wir mit diesem Motorrad nicht wirklich klar. Ein komplett anderes Fahrgestell, dass nicht optimal auf uns angepasst war, erschwerten uns die Fahrt. Nichts desto trotz erreichten wir den 3. Platz an diesem Renntag.

Die Pechsträhne hält an

Am 12.08. fand das Flutlichtrennen in Hertingen des MSC Rebland statt. Es war tolles Wetter und die Bahnbedienungen waren sehr gut. Das Training am Mittag verlief für uns relativ gut. Am Abend ging es dann um 20 Uhr los, da ging unsere Diesjährige Pechsträhne weiter. Was im Training funktionierte, machte während den Rennen nicht mit. In jedem Lauf sprang uns der erste Gang raus, somit kamen wir immer als letztes vom Start weg. Dennoch konnten wir das Feld wieder aufholen und uns hinten dran hängen und zum Teil auch noch Gespanne überholen. Da wir das Gespann Innerhalb von einer Woche komplett neu aufgebaut haben, da unser Moped in Melsungen zu einem Totalschaden wurde, konnten wir den ganzen Abend diesen Fehler auf die schnelle nicht finden. Auch ist das Ersatzgespann komplett anders aufgebaut, als unser eigentliches Gespann und somit umständlicher für uns zu fahren. Nichts desto trotz sind wir Stolz auf uns. Denn wir sind einige Sekunden später gestartet und haben trotz allem nicht den Anschluss verloren.  Nun haben wir wieder eine Woche Zeit diesen Fehler zu finden und zu beheben und dann greifen wir das kommende Wochenende in Nandlstadt an. Und das hoffentlich diesmal ohne Defekthexe 😉

Melsungen, ein Märchen ohne Happy End

Am 06.08. fand das Sandbahnrennen in Melsungen statt. Bei bestem Wetter waren wir wie immer guter Dinge und bester Motivation. Das Training verlief sehr gut und mit diesem guten Gefühl gingen wir dann auch in das Startband Training. Dort kam es zu einem kleinen Crash zwischen uns und Team Brandhofer, verursacht durch ein drittes Gespann Team. Bis auf einen kleinen Schreckmoment, ist keinem etwas passiert. Dann kamen wir zu unserem ersten Lauf. Wir hatten einen sensationellen Start und kamen als zweites weg. Wir konnten eine kurze Zeit unsere Position halten, allerdings wurden wir dann von Team Venus überholt. Mit nicht all zu viel Abstand zu den zwei vorderen Gespannen, konnten wir unsere dritte Position, trotz kleiner Fahrfehler, beibehalten. Dann kam der zweite Lauf. Durch den ersten Lauf positiv gestimmt fuhren wir an das Startband und haben den Start dann leider verpatzt. Dadurch fuhren wir als letztes vom Start weg holten aber bis in die erste Kurve auf, bis wir dann unseren CRASH hatten. Aus uns bis jetzt noch unerklärlichen gründen, hat es uns wie aus dem nichts mehrfach überschlagen. Wir hörten von vielen verschiedenen Seiten Meinungen zur Ursache, konnten aber noch keines zu 100 Prozent für uns bestätigen. Durch diesen Sturz, wurde unser Moped komplett demoliert und wir waren auf Grund dessen für diesen Tag nicht mehr Fahrtauglich. Leider. Uns geht es aber soweit gut, ausser leichten Prellungen und blauen Flecken. An dieser Stelle möchten wir auch allen danken, die uns so tatkräftig geholfen haben. Jetzt haben wir eine Woche Zeit, somit sehen wir uns zu nächsten Rennen in Hertingen 😉

Keine Ruhe nach dem Sturm

Gleich nachdem wir in Werlte mit der deutschen Meisterschaft fertig waren, ging es knapp 400 KM weiter für uns auf das Rennen am 23.07. in Angenrod. Nach einer anstrengenden Fahrt, kamen wir früh morgens auf dem Rennplatz an und sahen, dass nicht nur in Werlte der Sturm gewütet hatte. Auch in Angerod zeichnete sich das Unwetter durch zerstörte Zelte und einer sehr schlammigen Rennstrecke aus. Wir gingen erst einmal für wenige Stunden schlafen und hofften, dass sich die Strecke im Laufe der Stunden noch verbessern würde. Doch auch zum Training sah die Stecke nicht besser aus. Nur wenige Gespanne wagten sich zum Training. Wir allerdings nicht. Für uns machte es keinen Sinn, diese außerordentlich verschlammte Strecke zu testen. Somit warteten wir den Renntag ab, bis es zum tatsächlichen Rennen kam. Die Streckenverhältnisse besserten sich und wir gingen, durch absagen anderer Gespanne, an diesem Renntag immer nur zu dritt an das Startband. Im ersten Lauf hatten wir den Start sehr schlecht erwischt und hatten somit die Position drei. Allerdings wurde dieser Lauf durch einen schweren Sturz durch Team Venus abgebrochen. Da Venus/Heiß auf Grund von Verletzungen den ganzen Tag nicht mehr starten konnten, wurde der Rerun des ersten Laufes nur mit Team Godden und uns gestartet, in dem Godden/Smith gewannen. Im zweiten Heat waren die Bahnverhätlisse schon wieder etwas anders und wir taten uns etwas schwer. Trotzdem fuhren wir als erstes durchs Ziel und sicherten uns drei Punkte. Dadurch, dass wir es nicht stimmig fanden im zweiten Lauf, änderten wir wieder einige Sachen, von denen wir dachten, dass dies besser für uns funktionieren würde. Leider war das eine Fehlanzeige. Wir kamen zwar sensationell vom Start weg, allerdings fehlte es uns in den Kurven an Vorschub, so dass wir auf den letzten Platz zurück flogen. In der letzten Runde wollten wir noch eines der Gespann Teams überholen, was uns aber zum Verhängnis wurde. Da wir mit zu viel Schwung aus der Kurve raus kamen, hat es uns so weit nach außen getrieben, dass wir die Bahn verlassen haben und wurden dadurch in diesem Lauf disqualifiziert. Somit hatten wir im Gesamtklassement den 4. Platz eingefahren.

Deutsche Meisterschaft

am 22.07. fand die diesjährige deutsche Meisterschaft am Hümmling Ring in Werlte statt. Das Wetter war zu Beginn des Tages recht gut und auch wir waren wie immer guter Dinge. Die Bahn war gut präpariert und das Training, wie auch das Startband Training, dass wir zwei mal gewannen, lief Klasse. Auch der 1. Lauf war nicht zu verachten. Lange konnten wir uns an erster Position halten, bis wir in der letzten Runde leider doch noch überholt wurden. Lauf zwei fing sehr gut an. Wir kamen wieder sehr gut vom Start weg und gaben alles was wir konnten. Allerdings hatten wir in der letzten Runde in diesem Lauf einen miesen Motorplatzer und verschenkten somit wertvolle Punkte. Wir mussten auf die schnelle für den nächsten Lauf den Motor wechseln und bekamen dies zum Glück noch rechtzeitig hin. Nun hatten wir alle ein anderes Problem. Während am Himmel schon schwarze Wolken und Blitze entlang zogen, traten wir unseren 3. Lauf von eigentlich 4 an. Auch in diesem Lauf kamen wir gut vom Start weg und fuhren eine Zeit lang auf erster Stelle vorne weg. Dies änderte sich allerdings Anfang der zweiten Runde, als uns Team Venus überholte. Nichts desto trotz konnten wir den zweiten Platz einfahren und somit wichtige 3 Punkte. Nach diesem Lauf waren wir wieder guter Dinge und de Motorplatzer war fast vergessen. Nur meinte es der Wettergott nicht gut mit uns allen. Aus den schwarzen Wolken und Blitzen wurde ein kleiner schauer zu einem tosendem Sturm. Es blitze, donnerte, goss wie aus Eimern und der Wind gab den Rest zu diesem Wetter. Schlagartig rannte jeder zu seinem Team Platz um alles vor diesem Wetter zu retten, sei es durch weg stellen der Dinge oder durch das Festhalten des Vorzeltes. Nach dem der Sturm zu Ende, kam es wie es sich jeder Dachte. Das weitere Rennen wurde auf Grund der heftigen Regenfälle abgesagt, da ganz Werlte buchstäblich unter Wasser stand. Da schon drei von vier Vorläufen statt fanden, wurden diese Läufe komplett gewertet. Somit waren wir im Gesamtklassement auf dem 5. Platz, da aber zwei ausländische Gespanne vor uns waren, waren wir an dem Abend auf dem 3. Platz hinter Team Brandhofer (Platz 2) und Team Venus (Platz1). Auch wenn der Abend, durch Motorplatzer und Wetter, nicht wie erwünscht verlief, sind wir dennoch Stolz, da wir uns zu den besten 3 deutschen Gespann Teams zählen können und dürfen.

Unter erschwerter Sicht

Am 16.07. fand das Rennen in Osnabrück mit mäßigem Wetter statt. Wie immer waren wir heiß auf das Rennen und voll konzentriert. Das Training lief recht gut für uns, doch trotz allem mussten wir einige Feinheiten an unserem Motorrad abstimmen. Da einige Gespann Teams abgesagt hatten, war es an diesem Tag immer das selbe Fahrerfeld mit 5 Gespannen. Im ersten Lauf fuhren wir an vierter Position durch das Ziel, da wir den Start nicht optimal erwischt haben und die Sicht durch den dichten Staub extrem erschwert war. Heat 2 und 3 liefen dann etwas besser für uns und wir fuhren jeweils 3 Punkte in diesen Läufen ein. Während des vierten Heat merkten wir, dass mit unserem Motor etwas nicht stimmte, da uns immer mal wieder die Leistung weg blieb. Somit erreichten wir in diesem Lauf nur Platz 4. Vor dem Endlauf haben wir dann abermals Änderungen an unserem Motorrad vorgenommen, da wir mit unserer Tagesleistung nicht all zu zufrieden waren. Und das hatte sich dann auch ausbezahlt. Der letzte Heat des Tages sollte wohl für alle der spannendste werden. Heiße Fights, eng aneinander fahrende Gespanne, doch zum Schuss konnten wir den letzten Lauf mit einem Sieg beenden. Somit waren wir mit 15 Punkten, 4 Punkten weniger als der erst platzierte, auf Rang vier des Gesamtwertung.

EM Finale Tayac

Am 08. Juli fand dieses Jahr die Europameisterschaft in Tayac Südfrankreich statt. Eigentlich sollte das Rennen am 01. Juli stattfinden, musste aber auf Grund von dauerhaften Regenfällen um eine Woche verschoben werden. Nun war es  soweit. Am Nachmittag zwischen 15 Uhr und 17 Uhr fand das Training bei immer noch sehr heißen und schwülen Temperaturen statt. Die Bahn selber war kurz und glatt und es lag nur wenig Material auf der Strecke, dass man nutzen konnte. Wir tasteten uns im Training langsam an die Strecke heran, merkten aber bald, dass diese Bahn nicht zu unserem Liebling wird. Trotzdem feilten wir an uns selber und auch am Motorrad, um diese Strecke für uns zu bändigen. Beim Startband Training lief es dann auch nicht schlecht für uns. Wir konnten das Tempo gut mithalten, allerdings waren wir immer noch nicht zufrieden, mit unserer Feinabstimmung. Der Nachmittag verstrich und der Abend kam. Gegen 20:30 Uhr begann dann der erste Heat, in dem wir gleich mit dabei waren. Wir kamen als erste vom Start weg, allerdings ging es in der ersten Kurve so eng zu, dass wir auf den Rang 3 zurückgefallen sind. Im 2. Lauf hatten wir dann leider technische Probleme. Der zweite Gang wollte nicht einspringen und so mussten wir leider als letzter durchs Ziel. In Heat 3 fuhren wir den dritten Platz ein. Dann kam der vierte Heat. Die Bahnverhältnisse haben sich im Laufe des abends verändert und die Bahn wurde immer glatter. So passierte es, dass wir im 4. Lauf einen Quersteher hatten und uns leider in diesen kurzen Sekunden, ein anderes Gespann hinten rein gefahren ist. Uns beiden Teams ist nichts passiert, allerdings wurden wir für diesen Lauf leider Disqualifiziert. Somit hatten wir nur 2 Punkte eingefahren und im Gesamtklassement den 11. Platz von 12 eingefahren. Wir hatten uns zwar ein klein wenig mehr erhofft, sind aber trotzdem Stolz auf uns. Es ist unser erstes Jahr in der internationalen Klasse, wir haben das Semi Finale in Wimborne (England) mit dem 1. Platz abgeschlossen und durften in unserem ersten Jahr gleich an einer Europameisterschaft teilnehmen und konnten das Tempo der anderen gut mithalten. Wir nehmen nur positives aus dem Rennen mit, denn wir haben vieles dazu gelernt, über uns selber, das Team und auch das Motorrad.

An diese Stelle möchten wir uns auch recht herzlich an alle bedanken, die uns immer Tatkräftig unterstützen und an uns glauben. Ob an Ort und Stelle oder von zu Hause aus. Ohne Euch wäre vieles nicht möglich und wir hoffen weiterhin auf Unterstützung und eure gedrückten Daumen 😉

Ein Heißes Rennen an einem heißen Tag

Am 15.06. fand das Sandbahnrennen in Alttip statt. Bei sehr gutem, aber auch heißem Wetter starteten wir das Training, mit dem wir sehr zufrieden waren. An diesem Tag starteten immer die selben sechs Gespanne. So auch im ersten Lauf dieses Tages. Wir kamen zwar gut vom Start weg, allerdings hatten Team Venus und Team Keil den Start noch ein bisschen besser erwischt und so fuhren wir an dritter Postion durch das Ziel. Im zweiten Lauf das selbe. Wir waren hinter den beiden Teams, als plötzlich Venus/Heiß einen Ausfall hatten und wir dadurch 4 Punkte eingefahren haben. Der dritte und der letzte Lauf lief etwas schlechter. Wir kamen zwar sehr gut vom Start weg, hatten aber leichte technische Probleme und bekamen nicht unsere gewohnte Leistung von unserem Motorrad. Somit fuhren wir nur den 4. Platz in dieser Runde ein. Im Gesamtsieg waren wir allerdings mit 9 von 15 Punkten auf dem 3. Platz hinter Team Venus (10 Pkt.) und Team Keil (13Pkt.) Trotz allem war es ein erfolgreicher Renntag.