Überraschung in England

Am 03. und 04.06. fand das FIM Semi Finale in Wimborne England statt. Wetter technisch war es definitiv typisches englisches Wetter, da es den ganzen Tag von Sonnenschein bis Regen fast alles gab. Am Samstag sollte das Training statt finden, dass dann auf den Sonntag verschoben wurde, da kein Rennarzt zur Verfügung stand. So hatten wir noch einen Tag Zeit uns von der langen Reise zu erholen. Am Sonntag ging es dann los. Wir waren alle aufgeregt, trotz allem waren wir auch ganz bei der Sache. Das Training verlief auf Grund der Bahnverhältnisse, allerdings nicht wie gewollt. Es war sehr glatt und schwierig zu fahren. Das Pflichttraining sah dann schon wieder anders aus. Es hieß zwei mal zwei Runden, die wir für uns gewinnen konnten. Motiviert durch das Startbandtraining, gingen wir sehr optimistisch in den ersten Heat. In diesem hatten wir leider nur 1 Punkt eingefahren. Da die Bahnverhältnisse sich ständig geändert haben, taten wir uns schwer, uns so schnell darauf abzustimmen. Heat 2,3 und 4 verliefen etwas besser, aber auch nicht optimal. Von Lauf zu Lauf haben Dinge geändert, sowohl am Motorrad, als auch an uns. Wir haben es mit nicht all zu vielen Punkten dann zum Glück in das B Finale geschafft. Wir waren zwar etwas demotiviert durch die Vorläufe, aber wir hatten durch dies auch mehr Biss in uns, dass jetzt noch zu rocken. Und das taten wir auch! Wir haben das B Finale vor Team Harvey gewonnen. Überglücklich über diesen Lauf, ging es dann auch schon in das A Finale. In diesem ging es heiß her. Alle sechs Gespanne lagen in der ersten Runde sehr dicht auf. Keiner hat sich auch nur einen Meter geschenkt. So passierte in der zweiten Kurve leider ein Unfall, so dass wir im Rerun nur noch zu fünft starteten. Auch dieser Restart war ein heißer Kampf, da es auch hier sehr eng untereinander zuging. Team Harvey, Team Brandhofer und wir haben uns einen spannenden Fight um den ersten Platz gegeben. Bis zum Schluss blieb es spannend, da wir uns immer wieder Führungswechsel boten. Doch in der letzten Kurve haben wir eine Lücke für uns entdeckt, diese Chance genutzt und uns an die Spitze bis zum Ziel gekämpft. Wir waren überglücklich! Unser erstes Rennen außerhalb von Deutschland, dann noch das FIM Semi Finale, uns für Tayac (Frankreich) für die Europameisterschaft qualifiziert und den 1. Platz errungen!

Zwei Rennen und nur drei Tage Zeit

Am 21.05. fand das Rennen in Plattling statt. Das Wetter war gut und auch wir waren wie immer guter Dinge. Allerdings hatten wir im Training schon einen „schlechten Start“. In der ersten Kurve wurden wir leider sehr unsanft von einem anderen Gespann Team angefahren, so dass unser Motorrad und Kevin sein linker Fuß sehr stark in Mitleidenschaft gezogen wurden. Durch dieses Handicap hatten wir es schwer, an diesem Tag optimal mitzufahren, dennoch haben wir unser bestes gegeben. Wir waren froh, dass wir trotz dieser Schwierigkeiten noch den 4. Platz an diesem Tag belegen konnten.

 

„Besser“ lief es dann, nach nur drei Tagen Zeit um die Schäden am Gespann zu richten, am 25.05 (Vatertag) in Lüdinghausen. Auch hier spielte das Wetter optimal mit gutem Sonnenschein mit. Das Training verlief für uns wie gewünscht und im Pflichttraining konnten wir mit einem Laufsieg glänzen. Im ersten Heat waren wir vorne mit dabei und konnten zunächst die Geschwindigkeit der anderen Gespanne gut mithalten. Allerdings merkten wir schon in der ersten Runde, dass etwas mit unserem Gespann nicht stimmt. Es blieb immer mal wieder das Gas weg, womit es uns nur schwer gelang, dass Moped unter Kontrolle zu halten. Trotz dass wir nach dem ersten Lauf einiges gewechselt und verbessert haben, konnten wir den Fehler nicht finden und haben uns somit auch im zweiten und dritten Lauf schwer getan. Nach dem dritten Lauf haben wir den Fehler entdeckt und behoben und konnten im Finale dann unsere tatsächliche Leistung zeigen. Denn im Finalen Lauf fuhren wir den zweiten Platz hinter Team Venus ein. Durch diese Leistung haben wir es im Gesamtklassement auf den dritten Platz geschafft. Unser erster Pokal dieses Jahr und wir hoffen, dass es nicht der letzte sein wird.

Dingolfing

Am 1. Mai fand das Internationale Gespann Rennen in Dingolfing statt. Das Wetter war klasse und wir waren hoch motiviert, diese Sandbahn zu rocken. Das Training wie auch die Rennläufe liefen für uns allerdings sehr durchwachsen. Wir haben uns leider nicht schnell genug zusammen eingefunden und somit waren wir im ersten Heat auf Platz 4. Das zweite Rennen lief dann schon etwas besser und wir fuhren vor Team Brandl auf den 3. Platz. Im dritten Lauf hatten wir dann den 2. Platz sicher vor Team Harvey und San Millan. Wir haben uns somit von Lauf zu Lauf verbessert und im Gesamten den 6. Platz errungen. Wir waren nicht sehr zufrieden mit unserer Leistung in Dingolfing, allerdings folgen weitere Rennen und somit auch die Chance Erfahrung zu sammeln und uns stetig zu verbessern. Wir geben alles was wir können und verfolgen unser Ziel, auf jedem Rennen unser bestes zu geben um an die Spitze zu kommen.

Die Saison beginnt!

Es ist soweit! Die Tage werden länger und die Abstände zu den Rennen immer kürzer 🙂        Den ganzen Winter über haben wir geschraubt, getüftelt, Dinge verbessert, lackiert und das Motorrad auf Vordermann gebracht. Wir finden das Ergebnis Klasse. Allein in Sachen Optik haben wir für dieses Jahr noch ein bisschen drauf gelegt und hoffen, dass es euch genau so gut gefällt wie uns.

In Herxheim beim Training am 25.03.17 durften wir dann ENDLICH unser „Baby“ präsentieren und ausprobieren. Am Rennplatz angekommen, hieß es wie gewohnt: erst mal alles aufbauen! Wir konnten es kaum erwarten, unser Gespann an zu schmeißen und am süßen Duft des Methanols zu schnuppern 🙂 Dann war es soweit, wir durften endlich auf die Rennstrecke und schauen was unser Baby so kann. Nach der ersten Trainingsrunde waren wir überglücklich. Es ist alles gut gelaufen, wir sind nicht eingerostet und das beste, unser Gespann marschiert vorwärts wie noch nie! Auch die weiteren zwei Trainings Runden waren nicht weniger positiv. Rund um sind wir sehr zufrieden und können kaum noch unser erstes Rennen dieses Jahr abwarten.

House Running

Ja, was macht man wenn die Saison vorbei ist? Trübsal Blasen? Nein! Am Motorrad rum schrauben für nächstes Jahr? Ja, auch. Aber wenn einem nach so langer Zeit des Adrenalins plötzlich „der Motor abgestellt“ wird, vermisst man den Nervenkitzel. Um es genau zu sagen: Wir beide standen noch etwas unter Strom und wollten uns noch nicht richtig ausruhen 🙂 . Und was macht man am besten wenn man etwas erleben will? Genau! Man geht nach Frankfurt am Main und lauft an einer Hotelwand entlang. Warum auch nicht, macht doch jeder heut zu tage 😀 . Am Samstag den 22.10.16 war es soweit. Andrea (Michael´s Frau) hat uns den Spaß organisiert und es hat sich gelohnt. Es hieß Schwerkraft gegen Seil. Wir sind ja echt mutige Kerle, aber wenn man dann mal 100 Meter in die Tiefe schaut, im freien, nur an einem Seil befestigt, da wird es einem doch mal kurz anders im Magen. Aber Ihr kennt uns ja. Einmal tief Luft holen, nach vorne Kippen und Let´s Run! Es waren zwar nur einige wenige Sekunden, aber es war ein tolles Erlebnis und ein schöner Abschluss als Fahrer und Beifahrer, den wir natürlich im Anschluss noch ausgiebig gefeiert haben. Da   Andrea ja ganz schlau war und alle an unserem Erlebnis teil haben lassen wollte, danke hier nochmal 😛 , findet Ihr Video´s und Bilder von uns in unserer Galerie.

Viel Spaß beim anschauen 😉

Saison Abschluss Fest Danke

Am 15.10.16 fand unser Saison Abschluss Fest statt. Es war ein schönes Fest mit zahlreichen Sponsoren und Helfern und das bei gutem Wetter. Hierbei möchten wir uns nochmals, wie auf dem Fest, bei allen für die Unterstützung bedanken. Nicht nur bei unseren Sponsoren, ohne die einiges nicht machbar gewesen wäre. Auch bei Freunden und Verwandten möchten wir uns bedanken, die mit „Kleinigkeiten“ großes für uns bewirkt haben.

Vielen, vielen Dank für die Unterstützungen, Ermutigungen, den Beistand, die Verständnis (vor allem an unsere Frauen 🙂 ) und den Zusammenhalt im Team und auch mit unseren Sponsoren. Ohne Euch alle wäre der Weg wesentlich härter und schwieriger gewesen und wir wären eventuell nicht da, wo wir jetzt sind. Und zwar holen wir uns am 12.11.16 in Pfarrkirchen unseren letzten Pokal für dieses Jahr. Den ersten Platz der Süddeutschen Bahnmeisterschaft (SBM) mit insgesamt 35 Punkten und davon 30 die gewertet werden (wird von den 6 besten Rennen gezählt, also Maximum Sieg). Ein Ergebnis auf das wir Stolz sind und uns auch Mut macht für nächstes Jahr in der internationalen Klasse.

Danke 🙂

 

SBM Ergebnisse findet Ihr unter folgendem Link

http://www.sbm-veranstalter.de/index.php?id=41&klasse=6

Gespann Master Leipzig Das Finale

Das Wetter am 01.10.16 in Leipzig war sehr wechselhaft, doch tat es den Bahnverhältnissen keinen Abstrich. Das Training auf dieser Speedwaybahn lief für uns überraschend gut, da wir mit einem komplett neuem Motorrad gefahren sind. Die ersten zwei Läufe konnten wir mit jeweils dem ersten Platz für uns entscheiden. Im letzten Vorlauf mussten wir uns allerdings dem Gespann Team Kolb geschlagen geben und fuhren nur als 2. über die Ziellinie. Darauf folgte der Semi Final Lauf, in dem wir auch hier nur als zweites ins Ziel einfahren konnten. Danach stand für uns schon mehr oder weniger fest, dass wir das Gespann Masters nicht mehr gewinnen können, da Team Bischof fast nicht mehr zu schlagen war. Aber wie eine Freundin von uns immer sagt: „Zum Schluss wir abgerechnet!“ Und so war es dann auch. Team Bischof fuhr im Finalen Heat gegen das Startband und musste somit 15 Meter hinter dem Startband, aus zweiter Reihe starten. Das gab uns die Hoffnung zurück, das Ruder doch noch einmal rum zu reißen. Wir haben in diesem Lauf unser bestes gegeben und wurden dann mit dem 1. Platz im Finale belohnt. Wir wurden nicht nur Tagessieger in Leipzig, sondern auch die ersten Sieger des Gespann Masters 2016. Ein Rennen, drei Pokale und eine Ehrenmünze brachte uns dieser eine Erfolgreiche Tag ein.

Der Kampf um den deutschen Meisterschaftstitel

Pfarrkirchen 11.09.2016

Das Wetter spielte an diesem Renn Tag hervorragend mit. Sonne pur und dazu die besten neun Fahrer im Kampf um den Titel und wir waren mit von der Partie. Das Training verlief richtig gut, wenn man bedenkt, dass wir beide das erste mal zusammen auf dieser Rennstrecke waren. Wir fühlten uns recht wohl auf der Bahn und kamen gut zurecht. In den Läufen die wir fuhren, konnten wir immer mindestens ein Gespann Team hinter uns lassen. So konnten wir in jedem Lauf Punkte einfahren, so dass es uns zum Schluss durch bessere Platzierung bei den Läufen, noch gereicht hat in den Finallauf aufgenommen zu werden. Wir waren unter den fünf besten Gespannen Deutschlands. Im finalen Lauf waren wir dann an letzter Position, konnten aber die Geschwindigkeit der anderen Fahrer mitgehen. Auf Grund eines Motorschadens eines anderen Teams, kamen wir dann noch auf den 4. Platz im Finallauf und auf den 5. Platz der Gesamtwertung.

Langbahnpokal Berghaupten

Am 04.09.2016 fand der DMSB Langbahnpokal Rennen der nationalen Gespann Klasse statt. Vom Wetter her war soweit alles optimal, allerdings ließen die Bahnverhältnisse zu wünschen übrig. Dadurch, dass die Bahn sehr glatt war, verlief unser Training auch nicht so wie gewünscht. Zusätzlich war Kevin noch angeschlagen von unserem Unfall in Bad Hersfeld, das zwei Wochen zuvor war. Somit liefen auch alle Läufe, bis auf den Finallauf, nicht so wie gewünscht ab. Zum Schluss hat es uns aber zum 2. Platz gereicht. Damit waren wir auch sehr zufrieden, da wir zwischendurch mit dem Gedanken spielten, auf Grund Kevin´s gesundheitlichem Zustands, das Rennen für uns abzubrechen.

Bad Hersfeld – Die Schlammschlacht

Nach zwei Jahren in denen der Verein die Rennen immer wieder absagen musste, fand am 20.08.2016 endlich wieder ein Rennen in Bad Hersfeld statt. Zeitlich hatte es sich um einige Stunden verschoben, da der deutschte Wetterdienst starke Regenfälle vorher gesagt hatte. Diese waren dann zum Glück doch nicht so schlimm. Durch den Regen wurde die Bahn sehr aufgeweicht und matschig, somit sehr schwierig zu befahren. Das Training war für uns optimal, so wie Kevin es mag, da es zu Anfang noch nicht viel geregnet hatte. Gegen später und mit immer kehrendem Regen wurde es fast unmöglich die Bahn zu fahren. Es war sehr rutschig und machte somit Überholmanöver fast unmöglich. An diesem Tag war ein guter Start wichtiger denn je, vor allem da unsere Renn Läufe, durch das Wetter und die dadurch resultierenden Zeitverschiebung, von drei auf insgesamt zwei Heats inklusive Finale gekürzt wurden.

Im Pflichttraining war unser Start leider nicht all zu gut und wir starteten an zweiter Position hinter dem Gespann Team Meier, allerdings konnten wir diese schon nach beginn der 2. Runde überholen und mit gutem Abstand ins Ziel fahren. Auch im 1. Lauf klappte der Start nicht so wie gehofft und wir mussten erst mal 2 Runden hinter Team Bartlett/Southgate her fahren, ehe wir sie leicht unsanft überholten.

Dann kam durch die Kürzung des Programmes schon das Finale. An den Start gingen: Team Bartlett, Team Löffler, Team Kolb und wir. Team Löffler hatte einen sau guten Start im Gegensatz zu uns und war dadurch vor uns an erster Position. Schon nach der ersten Kurve wollten wir sie überholen, allerdings konnten wir nicht vorbei fahren, da so viel loses Material auf den anderen Fahrspuren war und  mussten uns somit ausbremsen lassen. Runde zwei dann das, was nicht hätte passieren müssen 🙁 Wir waren immer noch dicht an Team Löffler dran und waren auch schon auf ein Überholmanöver vorbereitet als, wie sich im Nachhinein herausstellte, Team Löffler der Zahnriemen kaputt gegangen ist und sie plötzlich da Standen wie geparkt. Da wir viel zu dicht dran waren und solch eine Situation nicht vorhersehbar war, sind wir komplett ungebremst hinten rein gefahren. Es bestand absolut keine Möglichkeit mehr auszuweichen. Unser Motorrad überschlug sich und wir gleich mit. Zum Glück waren die anderen zwei Gespanne einige Meter weiter hinter uns und konnten dadurch noch ausweichen. Sofort kamen Sanitäter und andere Fahrer und Beifahrer zur Hilfe. Es ging einige Minuten, aber wir standen beide wieder auf eigenen Beinen. Wir wurden somit leider für den Finalen Lauf nicht mehr zugelassen, allerdings hätten wir dies aus gesundheitlichem Aspekt auch nicht mehr fahren können. Wir sind soweit wohl auf und leiden mehr unter unserem verletzten Stolz, als unter unseren Verletzungen. Wir geben nicht auf, schonen uns jetzt ganz gut und werden in Berghaupten definitiv wieder an den Start gehen.

In Eenrum Niederlande sollten wir auch fahren, haben wir natürlichen absagen müssen auf Grund des Unfalls.